Islandhengst Rakni frá Holtsmúla I

In Erinnerung

Hörst du in der Ferne meine Gedanken,
wenn die Welt geräuschvoll dich zerstreut?
Wirst du oft mir stille Stunden schenken,
der Erinnrung unsres Glücks gedenken?

Wird kein neues Band deine Gefühle,
keines deine Liebe mir entziehn?
Kann ich ganz auf deine Treue bauen,
so nimm mein Herz auf ewig mit dir hin!
Immer bleibt es zärtlich dir ergeben,
auch wenn nie dein Blick mich wiedersieht.

Draumur *1975 +2010

'Draui' verließ uns im Hochsommer 2010 über die Regenbogendrücke. Er gehörte 30 Jahre zur Familie. Er hat zwei Generationen das Reiten gelehrt und uns unzählbar viele schöne Momente hinterlassen. Bis ins hohe Alter war er topfit und sogar noch immer der Boss in der Herde. Körperlich sah er maximal halb so alt aus. Nur der graue knochige Kopf ließen das Alter erahnen.
Draui ging ganz plötzlich und unerwartet in Folge eine Kolik mit Darmverschlingung. Wir konnten ihm nur noch den letzten Dienst erweisen und ihn in Würde und ohne Qualen gehen lassen.
Nun weilt er dort wo das Gras ewig grün ist. In uns bleiben die Erinnerungen an ihn immer lebendig. Lebe wohl lieber Draui. In unseren Herzen bist du unsterblich.

 
Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Gyllir *1985 + 03.03.2017

Gyllir war ein wunderschöner, superblonder Fuchs mit jede Menge Langhaar. Wir kauften ihn im Alter von sieben Jahren. Er war bis dahin im Sporteinsatz gewesen. Bei uns war er mehr Freizeitpartner. Zeit seines Lebens stand Gyllir mehr als dass er geritten wurde. Er hatte lange Jahre Probleme mit Spat. Außerdem hatte er ein ausgeprägt isländisches Wesen, keine guten Erfahrungen mit Menschen und mochte lieber seine Eigenständigkeit. In jungen Jahren war er selbst auf einem 4m x 4m Auslauf nicht einzufangen. Trotzdem wurde er geliebt mit all seinen Eigenheiten. Mit 31 Jahre war er immernoch Chef der Stutenherde. Hier fühlte er sich wie auf Wolke Sieben und genoß bei viel Pflege und Zuwendung seinen Lebensabend. Für sein Alter war er immer sehr gut in Schuss. Die wenigsten konnten glauben, dass er tatsächlich schon so alt war.

Anfang 2017 begann er plötzlich abzubauen und verlohr seine Position in der Herde an den jungen Grindill. Ab da wurde er immer ruhiger und wackliger. Am 3. März 2017 wurde beim Ultraschall in der Klinik festgestellt, dass er an einem Milztumor leidet der schon den halben Bauchraum ausfüllte. Jede Art von Therapie hätte sein Leid nur vergrößert und verlängert. So beschlossen wir ihn in Würde gehen zu lassen. Nun galloppiert er mit seinem alten Freund Draui auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke.

 

Oddur *2002 +2012

Oddur kauften wir 2004 gemeinsam mit Fenja in Island. Wir hatten vor zu züchten und er sollte unser Stammhengst werden. Wir ließen ihn dort in der Jungpferdeaufzucht. Mit dem Einreiten kam allerdings zu Tage, dass Oddur für unsere Zuchtidee nicht geeignet sein würde. Wir beschlossen ihn bei seinen Züchtern in Island zu belassen und gar nicht erst nach Deutschland zu importieren. Auch wenn wir ihn nie 'richtig' gekannt haben waren wir immer daran interessiert zu erfahren wie es ihm geht und was aus ihm geworden ist. Er war ein chamantes junges Pferd mit großem Herz und sicher ein toller Partner. Er wurde dann nach Bayern verkauft und als Deckhengst eingesetzt. Leider starb Oddur viel zu früh. 2012 lasen wir dass er eingegangen war. Auch wenn er zu uns nicht passte war er ein einmalig toller Kerl und zu lesen dass er gestorben sei war doch ein Schlag ins Gesicht. Hoffentlich geht es ihm gut, da wo er jetzt ist. Seine Kinder führen sein Erbe weiter. Ruhe in Frieden lieber Oddur!

 

Minka *1995 +2011

Minka war jahrelang unsere treue Seele. Sie begleitete uns von Deutschland nach Spanien und wieder zurück. Sie war das sanfteste, freundlichste Geschöpf, das man sich vorstellen kann. Sie war eine gute Mäusefängerin und große Schmuserin. Minka verließ uns 2011 in Folge von Krebs.

 

Poldi *1994 +2002

Poldi hat ein ganz besondere Geschichte. Wir brachten ihn aus Peking in China mit. Er folgte uns dann von Deutschland, nach Spanien und wieder nach Deutschland. Welche Katze ist in ihrem Leben weiter gereist? Poldi war ein stolzer, wunderschöner Kater mit viel Charakter. Er öffnete alle Türen selbstständig. Sein Ende war leider eine einzige Tragödie. Mit nur acht Jahren mussten wir ihn gehen lassen, weil seine Lebensqualität nicht mehr tragbar war. Auch sein Todesurteil war Krebs.

 

'Baby' *17.08.2014 +08.09.2014

'Baby' hat uns nur ein so kurzes Stück des Weges begleitet, dass wir nicht mal Zeit hatten, ihr einen Namen zu geben. Nach drei Wochen kämpfen Tag wie Nacht mussten wir uns geschlagen geben und sie ziehen lassen. Sie starb infolge einer Nabelentzündung. Sie hatte niemals Gelegenheit die schöne Seite der Welt kennenzulernen.

 

Mozart und Laufey +August 2015

Wenn ich in die Augen eines Tieres blicke, sehe ich kein Tier, sondern ich sehe einen treuen Freund und ich sehe seine Seele...

Mozart ist Fautis und Steinis Spielgefährte und Frauchens Währmflasche gewesen. Was gibt es schöneres in kalten Wintertagen, als eine Katze mit Watteplüsch die den Drang hat immer mit unter die Decke zu kriechen und sich dort an einen zu kuscheln. Auch beim leidigen Klausurenlernen war 'Motzi' der, der Beistand leistete und schnurrend mit auf dem Schreibtisch lag. Auch war er sehr redseelig. Immer wenn Frauchen traurig war war Motzi der, der tröstete.
Laufey war eine aufgeweckte, sanfte kleine Kätzin. Sie war mutig und selbstbewusst, verschmust und redete gerne. Wenn es auf Erkundungstour durchs Haus ging, war es Laufey, die den ersten Schritt wagte.
Von Anfang an fühlte sich der sanfte, soziale Motzi zu den zwei Zwergen hingezogen. Wie eine Katzenmama beleckte er sie, spielte mit ihnen, schlief mit ihnen eng zusammen gekuschelt wenn Mama andere Pläne hatte. Draußen zogen die drei Kater aus dem 'Torhaus' (Fauti, Steini und Motzi) immer gemeinsam durch ihr Revier. Wir hatten selten ein so harmonisches Katzentrio gesehen.

Motzi und Laufey starben kurz hintereinander in Folge des Parvovirus. Motzi steckte sich vermutlich über den engen Kontakt mit den Babies an. Wie diese an das Virus gelangen konnten kann niemand sagen. Nach Laufis Tod am 22.08. war es Motzi, der vierundzwanzig Stunde bei Frauchen lag und Trost spendete. Da wusste noch niemand dass er sich selbst angesteckt hatte. 6 Tage später mussten wir sein Grab schaufeln.
Trotz intensivmedizinischer Behandlung in der Tierklinik konnte beiden nicht geholfen werden. Der Himmel wollte seine beiden Engel wohl einfach zurück haben.

Ihr Tod kam viel zu früh und war ein Schock für uns. Sie hätten noch ein langes glückliches Leben haben sollen. Die Tatsache, dass sie uns so 'gewaltsam' entrissen wurden und wir nur hilflos zusehen konnten, ist nur schwer zu verarbeiten. Wir hoffen, dass wir so eine schlimme Seuche nie wieder erleben müssen! Es ist unvorstellbar grausam ein geliebtes Tier mit gesunder Optik in der Tierklinik abzuliefern und tot wieder zu bekommen. Sich nicht verabschieden zu können, nicht zu wissen wie sehr sie gelitten haben.

Laufey *22.06.2015 +22.08.2015
Motzi *13.07.2014 +28.08.2015

 

Hagall *Juni 2015 +August 18

Hagall war ein agiler und temperamentvoller Kerl. Mit nur zarten 7 Wochen hat er die Parvo (Katzenstaupe) überwunden, was überaus großes Glück war. Seine Schwester konnte leider nicht gerettet werden, auch der ausgewachsene Motzi starb an den Folgen der Parvo nur wenige Tage darauf.
Doch das Schicksal meinte es auch mit Hagall nicht gut. Ein Jahr später im November 2016 wurde nach einem Lugenödem die grausame Diagnose HCM (Hypertrophe Kardiomyopathie) gestellt. Gerade noch so hatten wir ihn vor dem Ersticken retten können, da er sich in seiner Not nicht verkroch sondern sich nach Hause geschleppt und nach Hilfe gesucht hatte. Seitdem war er täglich auf Herz- und Entwässerungsmedikamente angewiesen, lebte damit aber wie eine gesunde Katze und das war uns auch das wichtigste. Dass er das kurze Leben, was er haben würde, leben könnte, ohne Zwänge, ohne Schwerzen und ohne Einschränkungen. Er war draußen, fing unzählige Mäuse, spielte. Er war der Wachhund und Torwächter an der Haustür und passte stets auf, dass auch ja kein Hund die Schwelle übertrat. Er liebte es geschmust zu werden, lag dann auf dem Rücken mit entblößtem Bauch laut schnurrend neben einem. Er spendete Trost in den Stunden größter Not. Er war im Garten wie wei Schatten und immer dabei wenn man draußen war. Und natürlich besaß er den unbeschreiblichen und so erheitenden Humor eine Katze.

Am Abend des 25. August löste sich ein Thrombus und verstopte die Hauptarterie. Infolgedessen war sein Hinterleib komplett gelähnt. Auch diesmal schleppte er sich in seiner Not nach Hause. Dieses Mal konnten wir ihm aber nur noch den einen Dienst erweisen. Die Heilungschancen mit gerade mal 5% erschwindend gering, der Scherzen riesig und das Rückfallrisiko auf Grund der weit fortgerittenen HCM-Erkrankung ebenso hoch entschlossen wir uns ihn gehen zu lassen.

'Mini' du wirst immer in unserem Herzen bleiben!

 

Ramsi *1999 +April 2016

Ramsi starb am 4. April 2016 plötzlich und unerwartet. Nach 17 gemeinsamen Jahren mussten wir unseren treuen Freund beerdigen.

Ramsi stammt ursprünglich von einem Bauernhof und kam mit der Heulieferung. Am Abend nach der Heueinlagerung jedenfalls fanden wir einen kleinen, schreienden und ausgekühlten, bemitleidenswerten Plüschball hinterm damaligen Vereinstall, der vielleicht fünf oder sechs Wochen alt war.
Ramsi hat für eine Katze eine ganz erhebliche Geschichte zu erzählen. Er ist mit uns damals nach Spanien und später auch wieder zurück gezogen. Obwohl Ramsi zum Schluss kaum noch Zähne im Maul hatte, schaffte er es immernoch Mäuse zu fangen und auch zu verspiesen.
Am Mittag des 4. April brach er im Haus plötzlich krampfend zusammen und starb schließlich in der Tierklinik. Vermutlich hatte er einen Hirnschlag mit anschließendem Organversagen.
Zumindest bleibt der Trost, dass Ramsi bis zum Schluss ein langes, erfülltes Leben hatte.

 

Luna *2002 + Februar 2019

Luna war Gollums Schwester, sie wart eine kleine, sensible Katze, die leider die Begabung hatte, sich immer wieder in Missgeschicke zu verwickeln. Sie schafft es regelmäßig sich in Scheunen einsperren zu lassen, in irgendwelche Löcher zu fallen oder sich von Waschbären zerrupfen zu lassen. Zum Glück haben wir sie jedes Mal rechtzeitig gefunden.
Unser gemeinsamer Weg fand seinen Anfang im Sommer 2002. In der Zeit lebten wir in Spanien. Auf dem Heimweg fanden wir auf der Straße ein kleines schwarzes Fellbällchen, das sich als zwei vielleicht sechs oder sieben Wochen alte Kätzchen herausstellte. Total dehydriert und verklebt lagen sie da, ein Kater und ein Kätzchen, und warteten auf ihr Ende.
Wir überließen sie nicht ihrem Schicksal, nahmen sie mit und behielten sie.
In den letzten Jahren hatte Luna leider eine Schilddrüsenüberfunktion wie ihr Bruder entwickelt, die allerdings lange gut mit Medikamenten zu behandeln war. Erst in den letzten Monaten begann sie trotz Tabletten massiv abzubauen. Mitte Februar mussten wir sie dann gehen lassen, um ihr weiteres Leid zu ersparen.
Ruhe in Frieden süße Luna, wir werden uns immer an dich erinnern.

 

Stubs *1998 +November 2016

Stubs war in seinen jungen Jahren alles, was Ida nicht sein will. Er war ein HerdenSCHMUTZhund wie es im Buche steht. Wachhund, Treibhund, sulte sich gern im Dreck, verklunderte dann ganz fürchterlich - weshalb er immer eine Komplettrastur erhielt - und war absolut verkehrsuntauglich.

Stubs wäre am 21.11.2016 18 Jahre alt geworden. Zum Schluss hörte und sah er nicht mehr wirklich viel. Ein Auge war ihm im Sommer komplett entfernt worden. Er war wacklig auf den Beinen, hat eine Herzinsuffizienz und war durch die Entwässerungstabletten und seinen Altersstaarsinn auch inkontinent. Mit seinen täglichen Medikamenten, Pempers und viel Zuwendung ging es ihm allerdings noch bestens und manchmal rannte er so über den Hof, dass man meint er sei maximal halb so alt.
Anfang November 2016 verschwand er am späten Abend spurlos aus dem Garten, nachdem er fünf Minuten fürs Geschäft draußen war. Diebstahl und Weglaufen ist eher absolut ausgeschlossen. Sehr wahrscheinlich ist er von einem Wildtier mitgenommen wurde. Normal lassen solche Tiere keinen Hund mitgehen, auch wenn er klein ist. Aber Stubs war eben nicht gesund, konnte sich nicht mehr wehren und war so leichte Beute. Auch das tagelange Absuchen des gesamten Grundstücks und der Umgebung hat nicht mal ein Haar zu Tage befördert. Er hat sich einfach in Luft aufgelöst. Dass er so endete hätten wir niemals für möglich gehalten und es schmerzt nach 18 gemeinsamen Jahren nicht zu wissen was wirklich aus ihm geworden ist. Wir können nur hoffen dass er nicht leiden musste.

 

Andere

In Gedenken auch an Bärlie, Pelz und all die anderen Tiere davor, die uns schon vor so langer Zeit verlassen haben. Sie bleiben auf ewig in unseren Herzen.