Islandhengst Rakni frá Holtsmúla I

Sonstige Hofbewohner

Neben den Pferden bestimmen noch weitere Vierbeiner unseren Alltag:

Ida *2011

Ida ist ein zu groß geratener Schoßhund. Sie ist freundlich zu Mensch und Tier, liebt ausgiebige Schmuseeinheiten und schläft am liebsten auf dem Sofa. Regen findet sie furchtbar und im Teich baden möchte sie auch nicht mehr, seit dort die Koi-Monster ihre Runden schwimmen... Nichtsdestotrotz ist Ida ein Herdenschutzhund und nimmt diese Aufgabe auch sehr ernst. Sie liegt den ganzen Tag auf der Anhöhe und beobachtet die Umgebung. Alles was nicht zum Hausinventar gehört, ihr fremd ist, sich komisch benimmt und/oder ihr missfällt wird vom Hof und ihrer Herde weggejagt. Außerdem hört sie nur dann wenn sie möchte, es unausweichlich ist oder für sie mit irgendwelchen Vorteilen verbunden. Sie selber kennt sich eher unter dem Namen: 'Nein' oder 'Kommzurück'. Am besten hört sie allerdings auf 'Wurst'.

 

Snowball *2016

Snowball kam im August 2016 zu uns. Sie ist ein Straßenhund aus Bukarest/Rumänien. Eigentlich wollte uns der Tierschutz einen Herdenschutzhund bringen, was allerdings dann hier ankam war alles andere. Trotzdem haben wir die kleine Snow gerne und würden sie auch nicht mehr hergeben. Obwohl es für alle schwer verittelbaren Herdenschutzhunde im Tierheim traurig ist, denn wir hätten den Platz und die Erfahrung gehabt einem solchen Hund ein Zuhause zu geben. Snow ist eine kleine, temperamentvolle Dame, die noch altersentsprechend viele Flausen im Kopf hat und eigentlich ein prima Hund für Hundesport aller Art wäre. Sie scheint wohl der Sproß irgendwelcher Hütehunde zu sein.

 

Gollum *2002

Gollum ist ein Mitbringsel aus Spanien, wo wir zwei Jahre lebten. Er war mit seiner Schwester als etwa vier Wochen altes Baby auf der Straße ausgesetzt worden um überfahren zu werden. Das ist dort leider Gang und Gebe. Wir haben die beiden mitgenommen und nie mehr hergegeben. Gollum ist ein toller Mäusefänger und Schmusekater. 2012 erkrankte er leider an einer Schilddrüsenüberfunktion. Trotz Medikamenten und tierärztlicher Betreuung war er leider klapperdürr und wollte nicht so wirklich zunehmen. Letztlich haben wir uns Ende 2014 zur sündhaft teuren Radiojodtherapie entschieden, die wir nicht bereut haben. Gollum ist jetzt wieder 'rund' und gesund und benötigt keinerlei Tabletten mehr. Er ist deshalb jetzt im Sprachgebrauch der 'vergoldete' Kater.

 

Frosti *2007

Fosti, unser Chaoskater... Frosti ist ein wenig egomanisch und hat einen uberaus ausgeprägten Rachesinn. Man sollte ihn lieber nicht ärgern, denn dann verbeißt er sich gern wie eine Zecke und ist nur schwer zu lösen. Wenn man es schafft den Arm rechtzeitig wegzuziehen, verfolgt er einen auch gern knurrend durch mehrere Räume und möchte sich dann im Bein verbeißen, was er dann auch tut wenn man auf die Schnelle keine geeignete Abwehrstrategie findet. Wer sich mit Frosti anlegt hat keine Gnade zu erwarten! Gut, dass er kein Tiger ist...
Frosti füht sich grundsätzlich allen überlegen. Sogar die Pferde bekommen einen Kinnhaken verpasst, wenn sie es wagen ihn durch Beschnuppern all zu sehr zu belästigen, er hat sich sogar schin in Ida verbissen. Zum Glück ist die grundgut.

 

Fauti *2013

Fauti ist, wie er heißt: Ein aufbrausender kleiner Kerl mit lautem Organ und irgendwie immer leidender Stimmlage. Er ist sehr schmusig und redseelig und läuft Frauchen draußen wie ein Hund hinterher. Morgens ist er der Wecker, der gut gelaunt laut schnurrend verkündet, dass es jetzt doch endlich Zeit fürs Frühstück wird. Man muss ihn einfach gern haben. Neben seinen Menschen sind die Hunde Fautis Liebslingsfreunde, die gern ausgiebig beschnurrt und berieben werden. Fauti ist ein ausgesprochen guter Jäger, leider schleppt er dabei nicht nur Mäuse als Geschenk an, sondern alles was er noch irgendwie hinterher ziehen kann. Sein Wesen täuscht darüber hinweg, er ist leider ein Mordmaschine. Zwischenzeitlich trug er ein Halsband mit Glocke, weil es zu schlimm war, aber nichtmal das hat ihn davon abgehalten erfolgreich Beute zu machen. Er ist so ein ausgeklügelter Taktiker, dass er sich sogar im Vogelhaus versteckt und wartet bis die Meisen Hunger schieben.

 

Freya *2013

Freya ist nur einen Monat älter als Fauti und ein richtiges Mädchen. Sanft, fein und zart, sensibel, schmusig und auch wenn sie jetzt schon lange kein Kätzchen mehr ist, ihre hohe Kätzchen-Piepsestimme behält sie wohl ihr Leben lang. Freja ist irgendwie etwas klein geraten und mag es am liebsten ruhig und geregelt.

 

Steini *2014

Steini ist in unserer Katzenhorde wohl der Anziehungsmagnet schlechthin. Er ist wunderschön, irgendwie so ruhig und besonnen, immer freundlich, liebt ausgiebige Schmuseeinheiten, schnurrt dann wie eine Kreissäge, fängt aber auch das sabbern an... Er redet fleißig in einer Stimmlage, die für seine mächtige Erscheinung völlig unpassend erscheint, nämlich pipsig wie ein Baby.

 

Sana *2015

Sana ist eine freche, selbstbewusste und sehr eigensinnige Kätzin. Sana heißt eigentlich Oksana und ist eine Neva Masquarade, das ist die Point-Variante der Sibirischen Waldkatze. Sie ist Hagalls beste Freundin und zieht mit ihm täglich durchs Haus um irgendwelche Missetaten zu begehen. Müsste man sie charakterlich definieren, wäre der beste Vergleich Michel aus Lönneberga. Leider haben wir auch mit Sana nicht wirklich Glück. Sie hat eine Autoimmunerkrankung und ist einfach auf ihre eigenen Zähne allergisch. Leider kann man auch nicht anders terapieren als die Zähne zu ziehen. So dass sie trotz ihres zarten Alters wohl schon bald keinen Zahn mehr im Maul haben wird. Einziger Trost: Katzen kommen damit gut klar.

 

Pan *2015

Pan ist ein kleiner Streuner gewesen, wild geboren irgendwo draußen im Gebüsch am Dorfrand. Eines Tages ist er aus Hunger in die Lebendfalle gegangen, was sein Glück war. Außer ihm und seiner Schwester 'Ida', die der Tierschutz schon einige Zeit vorher eingefangen hatte, sind wohl alle seine anderen Geschwister eingegangen. So ist Pan Anfang September zu uns gelangt. Zuerst musste er aber vier Wochen in unserem Apartment in Quarantäne überstehen. Wir haben ihn durchgeimpft und von seinen zahlreichen Untermietern befreit, die vom Bandwurm bis zu Giardien reichten und vermutlich auch zum Ende seiner Geschwister beitrugen. Flöhe waren natürlich auch dabei...Außerdem musste er erstmal zahm werden. Glücklicherweise ist Pan ein ganz zäher Bursche. Mittlerweile ist er sehr zutraulich und schmusig und niemand vermutet seine wilde Herkunft.
Der Name ist übrigens nicht in der Geschichte um 'Peter Pan' begründet. Pan war der griechische Gott der Wiesen und Wälder und das schien uns in Anbetracht seiner Herkunft sehr passend. Deshalb heißt Pan jetzt Pan...

 

Morla und ihr Fischschwarm

'Morla' ist unser Exot. Sie ist umgangssprachlich eine 'Weißmaulklappschildkröte'. Das ist eine Art Sumpfschildkörte aus Mittelamerika, die recht 'anspruchslos' ist und im Gegensatz zu den meisten Schmuckschildkröten keine monströsen Ausmaße erreicht und auch ansonsten pflegeleicht ist. Dieser recht urzeitlich anmutende Hausbewohner gehört jetzt schon zehn Jahre zur Familie. Sie war aber schon ausgewachsen als sie zu uns kam. Niemand kann genau sagen wie alt sie ist. Sicher jedoch jenseits der zwanzig.

 

Das Leben im Teich

Unser Teich wird bewohnt von einer Reihe kleinerer und größerer Fische, vieler Insekten und Amphibien. Außerdem haben wir regelmäßig eine Entenmama zu Gast, die hier ihren Nachwuchs groß zieht. Ab und an schaut auch ein Fischreiher vorbei.

 

Die Eulen auf dem Dach

Ganz besonders stolz sind wir auch auf 'unsere' Schleiereulen, die immer wieder zu Gast auf unserem Heuboden sind. Sie bevölkern unseren Hof schon seit wir hier eingezogen sind. Ihre Anwesenheit erahnt man allerdings in der Regel nur durch den Dreck den sie erzeugen und Eulen machen überaus viel Dreck! Manchmal kann man sie nachts rufen hören, war unwissende Gäste in Angst und Schrecken versetzt. Warum? Einfach mal hier reinhören:
http://www.deutsche-vogelstimmen.de/schleiereule/

2016 haben wir zwei Eulenkästen auf dem Heuboden installiert. Wir hoffen auf Mieter im kommenden Jahr!

Neben den Eulen haben wir im Sommer noch dutzende Mehl- und Rauchschwalben und andere Vögel, für die wir fleißig Nisthilfen schaffen.